Magenkarzinom

Bösartige Magentumore wie das Magenkarzinom ist generell in der westlichen Welt nicht mehr so häufig seit dem Einsatz von Magenmedikamenten, die die Säureproduktion drosseln, sog. PPI (Protonenpumpeninhibitoren wie Pantoloc, Nexium, etc.) und der Eradikation des Helicobacter. Ein weiterer Risikofaktor ist Nitrosamin.

Wie die meisten Krebsarten ist auch das Magenkarzinom im Frühstadium völlig asymptomatisch. Eine Früherkennung ist wie immer essentiell, um eine mögliche Tumorerkrankung ganz zu Beginn diagnostizieren zu können. In diesem Stadium sind die allerbesten Heilungschancen. Aus diesem Grund wird Vorsorgeuntersuchungen (Screening) ein ganz besonderer Stellenwert beigemessen.

Symptome

Symptome

Bei längerem Bestehen der Erkrankung kann es zu Gastritis ähnlichen Beschwerden kommen (Übelkeit, Erbrechen, epigastrische Schmerzen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Ekel vor Fleisch) oder aber auch zu Blutungen, die im Stuhl mit Schnelltests nachgewiesen werden können bzw. sogar sichtbar sind. Da es zu einer Reduktion des Eisen im roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) durch die Einwirkung der Magensäure auf Blut kommt, wird der Stuhl bei einer Magenblutung in den meisten Fällen schwarz (Melaena).

Ebenso ist Blut das beste Emetikum (Brechmittel) und so kommt bei größeren Mengen an Blut im Magen zu Bluterbrechen.

Diagnostik

Diagnostik

Nach einer genauen Erhebung der Krankengeschichte und der möglichen Risikofaktoren ist das erste Mittel der Wahl, um eine Problematik im Magen abzuklären die Gastroskopie (Magenspiegelung). Es wird mit unseren hochmodernen high definitin (HD) Geräten Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm genauestens untersucht. Es stehen neben der sogenannten Chromoendoskopie, bei der Farbstoffe auf die Schleimhaut gebracht werden, um den Kontrast zwischen den einzelnen Strukturen und letztendlich auch zwischen Tumor und normaler Schleimhaut hervorzuheben auch das sogenannte NBI (narrow band imaging) zur Verfügung. Zusammen mit der Chromoendoskopie wird hier ein optimales diagnostische tool geschaffen, um auch die kleinsten Pathologien aufzudecken.

Keine Angst die Magenspiegelung wird von mir in einem Dämmerschlaf (sanfte Endoskopie, Gastroskopie), genauso wie die Darmspiegelung vorgenommen. Die Untersuchung ist also völlig schmerzfrei und Sie verschlafen die gesamte Prozedur.

Je nach Erkrankung werden im Anschluß weitere Untersuchungen angeschlossen oder eine geeignete Therapie verordnet.

Ich berate Sie sehr gerne und führe im Bedarfsfall eine Magenspiegelung im Dämmerschlaf (Sedierung) zur Klärung Ihrer Beschwerden durch. Im Anschluß werden wir zusammen ein auf Sie maßgeschneidertes Therapiekonzept erstellen.